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von Felix

Kleidung

Unpraktisch bis männlich

Der Begriff der Belle Epoque bezeichnet die Zeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts, die von Hochstimmung und Angeberei geprägt war. mode Die Frauen demonstrierten den Reichtum ihrer Männer mit unpraktischer Kleidung. Während der frühen 1870er Jahre trugen sie eine Art Teilkrinolie, die den hinteren Teil des Rockes bauschig abstehen ließ, die Tournüre. Der Rock hatte eine Schleppe und war wie das ganze Kleid mit Spitzen, Borten, Fransen, Volants etc. versehen. Mitte der 70er Jahre verschwand die Tournüre. An ihren Platz traten vorne und seitlich enge und hinten in eine Schleppe auslaufende Röcke. Die Oberteile wurden lang nach unten gezogen. Um 1880 änderten sich die Kostüme der Jahrhundertwende erneut: quer laufende Rockdraperien und anliegende, hochgeschlossene Mieder zauberten eine lange, schlanke Silhouette. Ende der 80er ging es erneut in die andere Richtung: Die Damen waren der Tournüre aber schnell müde. Sie wurde wieder kleiner und verschwand ganz. Um 1888 hat sich eine neue Modelinie etabliert. Nun fielen die schleppenlosen Röcke glatt und ein wenig glockig herab. In der Folge blieben die Röcke zwar glockig, entwickelten aber wieder Schleppen. Der Jugendstil sorgte für die Ornamente, die in Applikation oder Schnurstickerei auftraten. Immer mehr setzte sich dann die Reformbewegung durch, die für korsettlose Kleidung eintrat. Der \"Titanicstil\" brach durch. Um 1910 wurden die Röcke schmaler. Die Damenmode näherte sich männlichen Linien an. Ganz unmännlich waren jedoch die riesenhaften Hüte.

22:33 Uhr 09.12.2010

Predrag sagt:
12. Respekt, alleine so eine umfangreiche Seite aufzubauen ist nicht ohne... O.O

08:00 Uhr 10.10.2010

Jasmin sagt:
26. Die Homepage ist so, wie sie sein soll. Macht es weiter so erfolgreich wie bisher.

21:16 Uhr 08.10.2010

zeki sagt:
Nach der Antwort habe ich schon sehr lange gesucht, endlich habe ich sie gefunden